Facebook Kommentare endlich im Google-Index

Google ist mit einem weltweiten Marktanteil von über 80% aller Suchanfragen, die im Internet getätigt werden ein wahrer Gigant unter den Suchmaschinenbetreibern. Ein weiterer Gigant im Internet, wenn auch nicht im Suchmaschinengewerbe tätig sondern im Pool des Social Media, ist Facebook.

Mit seinen mittlerweile mehr als 800 Millionen Mitgliedern aus aller Welt erscheint Facebook als eine riesige MegaCity, dessen Bewohner entsprechend jede Menge Spuren in ihrer Stadt hinterlassen:
Durchschnittlich hinterlässt jeder Facebooker pro Tag 0,8 Kommentare. Das sind bei 800 Millionen Facebookern stolze 640 Millionen Kommentare pro Tag! Doch bisher blieben diese Millionen Kommentare tagtäglich vor den Googlebots verborgen, konnten sie doch kein AJAX und JavaScript, mit welchen die Kommentare bei Facebook arbeiten, lesen.
Dies hat sich jetzt jedoch geändert. Um die Reichweite von Googles Bots weiter zu erhöhen, können diese nun auch AJAX und JavaScript lesen, was bedeutet dass jeder von den 640 Millionen Kommentaren nun auch bei Google indexiert wird. Mehr lesen

Sohomint auf der OMCap 2011 in Berlin: Ein Rückblick

Auch wir von Sohomint waren am 13.10.11 bei der OMCap 2011 in Berlin am Start. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, dieser wirklich rundum gelungenen Veranstaltung einen kleinen Rückblick zu spendieren.

In großer Vorfreunde ging es frühmorgens um 7:08 Uhr mit meinen Kollegen Robert im Gepäck vom Hamburger Hauptbahnhof  ab nach Berlin. Aufgrund der Umleitung wegen der  Brandanschläge sind wir leider erst mit einer 60-minütigenVerspätung in Berlin eingetroffen. Nach kurzem Weg waren wir dann aber schnell beim Kosmos, dem ehemals beliebtesten Filmtheater der DDR, angekommen. Eine sehr geschichtsträchtige und gut gewählte Location.

Die Keynote und die erste Session haben wir also leider verpasst, schade! Los ging es für uns aber dann um 10:45 Uhr mit einem Vortrag über Domainsakquise und -Vermarktung. Ein wirklich solider und interessanter Vortrag von Christoph Grüneberg und Daniel Harouni.

Bei der nächsten Session haben wir uns für den Vortrag „Search 2012: Was kommt als nächstes?“ von Markus Tandler entschieden. Wer die Vorträge von Mediadonis kennt, der kann mit einer unterhaltsamen und wissenswerten Session rechnen. Erwartungsgemäß war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Über die Aussage, dass Links out sind und fortan Signale aus dem Social Web einen höhere Gewichtung bei den Rankingfaktoren einnehmen, lässt sich natürlich streiten. Spannend war auch die These, dass Google mehr und mehr zur Preissuchmaschine mutiert und einen Schwerpunkt auf Affiliate legt.

Nach dem anschließenden Mittagessen zog es uns wohl gesättigt  zur nächsten Session von Jens Fauldrath, Jonas Weber und Astrid Staats zum Thema interne Verlinkung. Auch dieser Vortrag lieferte uns einige informative Aussagen, wie sich die interne Verlinkung einer Domain strukturell optimal verteilen lässt. Für den nächsten spannenden Vortrag über Online Marketing-Controlling und KPIs konnten wir passenderweise direkt im Saal sitzen bleiben.

Im Anschluss an die Kaffeepause gab es aber wieder spannenden Input zu kostenpflichtigen und kostenlosen SEO-Tools von Christian Sauer und Sören Bendig. Hier haben wir mitgenommen, dass man auch kostenlose Tools schon qualitativ gute Reportings liefern können. Sören von Seolytics hatte hier trotz seiner Zugehörigkeit zur der Zunft der Bezahltoolanbieter recht neutrale Ansichten zum Thema.

Zum Abschluss haben wir uns noch den Vortrag von Dominik Wojcik und Maik Metzen zum „Klassiker“ Blackhat vs. Whitehat angehört. Nach einer kurzen Rekapitulation über die Geschichte des Blackhat-SEO wurde uns ein Beispiel einer Domains verdeutlicht, die ohne Unique Content in kürzester Zeit recht sehenswerte Sistrix-Werte erreicht hat. Ein spannendes Beispiel, dennoch bleibt ein mulmiges Gefühl zurück, wenn man sieht, was alles möglich ist.

Die Abschlussveranstaltung hat den Abend toll abgerundet. Neben einem umfangreichen Buffet und Kaltgetränken hatten wir zudem die Gelegenheit, nette Menschen zu treffen und interessante Gespräche zu führen.

Alles in allem war die OMCap 2011 für uns also eine wirklich sehr informative Veranstaltung, die spannende Wissensvermittlung und Networking perfekt verbunden hat. Ein großes Lob an die Organisatoren!

Wir freuen uns schon auf die OMCap 2012!

Hier noch eine Auswahl weiterer Recaps:

http://www.fairrank.de/de/blog/beitrag/omcap2011_recap.php
http://www.tagseoblog.de/omcap-recap-fotos
http://www.seodon.de/omcap-2011-recap
http://q48.de/905-omcap-berlin-2011-recap
http://www.seoprogrammierer.de/2011/10/14/omcap-2011-recap
http://www.shopbetreiber-blog.de/2011/10/14/omcap-recap-zur-online-marketing-konferenz-in-berlin
http://www.angron.de/omcap-2011-recap.html

 

Google-PageRank für die SeoQuake-Toolbar fixen

Entgegen der vielerorts geäußerten Vermutung, Google habe entgültig den guten alten PageRank fallen lassen, ist mittlerweile klar, dass es sich dabei nur um eine Umstellung der Google-API handelt.
Dies wird höchstwahrscheinlich in den nächsten Updates der zahlreichen SEO-Toolbars gefixed werden.

Wer es aber schneller haben will: Hier ein kleine Anleitung, wie man die Anzeige des PageRank für die SeoQuake-Toolbar wieder ans Laufen bekommt.

Die Screenshots können per Klick in vollständiger Größe angezeigt werden.

Zunächst mit einem Rechtsklick auf das SeoQuake Icon in der Statusleiste des Browsers die oben angezeigte Übersicht öffnen und dort „Preferences“ wählen.

Anschließend die Zeile „Google PageRank“ per Klick markieren (1.) und danach „Edit“ wählen (2.).

Nun kommt das Entscheidende: In dem angezeigten Code muss das Wort „search“ durch „tbr“ ersetzt werden.

Danach sollte der PageRank wie üblich über die SeoQuake-Toolbar ausgegeben werden.

Update:
Für den Quirk SearchStatus hat es heute (13.10.2011) ein Update gegeben (v1.38), das auch den PageRank-Fix enthält.

Kostenlose Tools für ein effektives Web-Monitoring

In Zeiten von Social Media sind Unternehmen besonders daran interessiert, was im Internet über sie geschrieben wird. Denn jedem Internetnutzer ist es potentiell möglich, im Social Web Informationen jeglicher Art zu veröffentlichen und diese mit ihren Freunden zu teilen. Natürlich sind auch Produkte und Unternehmen Gegenstand von Diskussionen im Internet.
Auch unternehmenskritische Meinungen können sich durch die Kommunikationsmöglichkeiten des Web 2.0 rasant im Internet verbreiten. Wenn dann auch noch die Massenmedien dieses Thema für sich entdecken und einer breiten Medienöffentlichkeit zugänglich machen, kann sich dies schnell zu einer enormen Herausforderung für die Krisen-PR von Unternehmen entwickeln. Nicht selten tragen Unternehmen nicht nur einen massiven Reputationsverlust durch solche Krisen davon, sondern erleiden zudem auch nachhaltige finanzielle Verluste.

Damit kritische Themen gar nicht erst zu einer handfesten Unternehmenskrise eskalieren, gilt es, relevante Themen so früh wie möglich aufzuspüren und kommunikativ darauf zu reagieren. Nimmt man Themen mit Krisenpotential durch entsprechende Kommunikationsmaßnahmen schon präventiv den Wind aus den Segeln, kann eine Eskalation dieser Themen möglicherweise verhindert werden.

Aber wie lassen sich solche Themen in den Tiefen des Internet aufspüren? Mithilfe moderner Tools ist ein einfaches Monitoring schon mit geringem Ressourceneinsatz möglich. Hier sollen zwei kostenlose Tools vorgestellt werden, mit denen schon ein größer Teil des Internets überwacht werden kann: Google Alerts und Social Mention.

 

Google Alerts – Die Alarmglocke von Google

Web-Monitoring mit Google-Alerts

www.alerts.google.com

Mithilfe von Google Alerts lassen sich individuell einstellbare Stichworte per Google-Suche überwachen. Sobald das gewählte Stichwort in den Suchergebnissen von Google auftaucht, schlägt Google Alerts Alarm. Der Nutzer hat hier die Wahl, sich über die neuesten Ergebnisse per Mail informieren zu lassen oder diese per RSS-Feed zu abonnieren. Die letztere Variante hat den Vorteil, dass alle überwachten Stichworte mithilfe eines RSS-Feedreaders (z. B. Google Reader oder Netvibes) aggregiert in einer Übersicht dargestellt werden können.
Positiv ist auch, dass Google Alerts die gängigen Suchparameter von Google versteht. D.h., wenn ich Inhaber der fiktiven Firma „Fruchtsaft Castrop Rauxel“ wäre, könnte ich mit dem Befehl

„Fruchtsaft Castrop Rauxel -site:www.fruchtsaft-castrop-rauxel.de“

das Web nach Inhalten zu meiner Firma überwachen, allerdings werden neue Beiträge auf meiner eigenen Website sinnvollerweise nicht berücksichtigt.
Für ein erstes Web-Monitoring reicht Google Alerts daher meistens schon aus.

 

Social Mention – Der Social Media-Alleskönner

Web Monitoring mit Social Mention

www.socialmention.com

Social Mention hat sich – wie der Name schon sagt – auf die Beobachtung von Social Media spezialisiert. Auch hier lassen sich Stichworte definieren, nach denen Social Mention automatiert das Social Web durchsucht. Die Ergebnisse lassen sich direkt auf der Seite verfolgen oder auch per RSS-Feed abonnieren. Mit “Social Mention Alerts” wird darüber hinaus ein integrierter Dienst angeboten, der ähnlich wie Google Alerts funktioniert. Mit Social Mention lassen sich nach eigenen Angaben über 80 Social Media Dienste verfolgen, darunter auch Brachengrößen wie Twitter, YouTube und Facebook.
Die Suchergebnisse werden darüber hinaus anhand weiterer Messgrößen differenziert. So wird beispielsweise der Anteil positiver, negativer oder neutraler Erwähnungen oder die Thematisierungswahrscheinlichkeit eines Stichwortes ausgegeben. Ob es sich dabei um verlässliche Angaben handelt, ist allerdings fragwürdig, da das Tool sicherlich nicht für den deutschen Sprachraum konzipiert wurde.

 

Fazit: Kostenlose Tool reichen fürs Erste vollkommen aus!

Klar ist, dass es kein Patentrezept für ein perfektes Web-Monitoring gibt. Alles in allem ist die Kombination aus Google Alerts und Social Mention schon mal ein guter Anfang. Jedes Unternehmen sollte aber individuell entscheiden, welcher Ressourceneinsatz für das Monitoring investiert wird. Etablierte Brands wie Adidas oder Mercedes werden höchstwahrscheinlich eher auf ein professionelles kostenpflichtiges Tool zurückgreifen. Für den Fruchtsafthersteller aus Castrop-Rauxel wird wahrscheinlich die kostenlose Variante ausreichen.
Schlussendlich sollten sich aber alle Unternehmen – ob groß oder klein – darüber im Klaren sein, dass sie im Internet thematisiert werden und schon ein unauffälliger kritischer Blog-Beitrag eine Unternehmenskrise auslösen kann – aber nicht muss.

Das Google Download-Limit umgehen

Habt ihr euch auch schon einmal darüber geärgert, dass Google Analytics es nur erlaubt 500 Keywords, über welche Besucher zu Eurer Domain gefunden haben,  zu exportieren? Mit einem einfachen Trick kann man dieses Limit umgehen.

Und so funktionierts:

1. In der Analytics Keyword Ansicht die Anzeige auf 500 stellen

2. Der URL &limit=50000 anhängen und via “Enter” neu laden

3. Anschließend als schlichte CSV exportieren. Fertig!

Google Analytics Keyword-Export

Bis zu 50.000 Keywords lassen sich als .csv exportieren

 

Und schon hat man für seine Domain bis zu 50.000 Keywords in einem übersichtlichem Dokument.

Wer mehr will, der kann uns gerne fragen wie es geht ;-)

 

Schöne Grüße
Nicole vom Sohomint-Team